Spastikerverein Mannheim - unser Blog:

Informationen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige

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Mitgliederversammlung fordert bessere gesundheitliche Versorgung Vorstand neu gewählt – Goldene Ehrennadel für Christine Kühnau

Die Mitgliederversammlung des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. tagte vergangenen Samstag und wählte einen neuen Vorstand für die kommenden drei Jahre. Erneut wiedergewählt wurde als Vorsitzender Thomas Seyfarth (Stiftungsratsvorsitzender KBF Mössingen) und als stellvertretende Vorsitzende Jutta Hertneck (Waiblingen). Zur Schatzmeisterin gewählt wurde Marion Reick-Westphal (Karlsruhe). Zu weiteren Vorstandsmitgliedern gewählt wurden Irene Betz (Mannheim), Achim Hoffer (Stuttgart), Petra Nicklas (Ludwigsburg) und Rolf Schneider (Stuttgart). Die nicht mehr für den Vorstand kandidierende Christine Kühnau (Mannheim) wurde mit der goldenen Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet. Die Mitgliederversammlung forderte eine bessere gesundheitliche Versorgung von Menschen mit komplexen Behinderungen vor allem in Krankenhaus sowie einen schnelleren Aufbau der MZEB.

Mehr dazu (in Kürze) hier…
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10 Jahre UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen

"Auf dem Weg zu inklusiver Gleichheit: 10 Jahre UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen" heißt die 76 Seiten starke Broschüre, die das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) zum 10. Geburtstag des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen herausgegeben hat. Die Autorin, Prof. Dr. Theresia Degener, ist zugleich Vorsitzende des UN-Ausschusses. Die wichtigsten Ergebnisse: die Einführung des neuen Begriffs der „inklusiven Gleichheit“ im Völkerrecht, mehr Bewusstsein und damit auch Einsatz für Barrierefreiheit in allen Bereichen (weit über Bauen und Mobilität hinaus). Das Heft beschreibt die Arbeit des UN-Ausschusses auch in Bezug auf die einzelnen Menschenrechte der UN-Behindertenrechtskonvention.

Lesen Sie selbst hier…
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SWR Landesschau: Valentinas Kampf um einen Schwerbehindertenausweis

Eigentlich ist alles klar, sollte man meinen. Valentina ist von Geburt an behindert, sogar schwer behindert. Das steht im Schwerbehindertenausweis. Doch jetzt geht es um die Frage, ob Valentina auf einem Rollstuhlparkplatz parken darf, also um das Merkmal „aG“. Ärztliche Gutachten belegen, dass Valentina nur ganz kurze Strecken gehen kann, wenn überhaupt. Doch das reicht den Behörden nicht – und haben ihr das Merkmal „aG“ bei einer Überprüfung weggenommen. Ihre Mutter kämpft nun um Valentinas Rechte. Valentina ist kein Einzelfall, leider.

Sehen Sie den Bericht in der SWR-Landesschau hier…
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Rechtsgutachten zu Barrierefreiheit am Arbeitsplatz und bei Alltagsgeschäften

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellte letzte Woche ein Rechtsgutachten vor. Demnach müssen Menschen mit Behinderungen künftig das Recht erhalten, private Arbeitgeber und Dienstleister auf Schadensersatz wegen einer Diskriminierung verklagen zu können, wenn angemessene Vorkehrungen wie beispielsweise Computer mit Braille-Tastatur am Arbeitsplatz oder Rampen vor Geschäften nicht bereitgestellt werden. Die in Deutschland geltenden Regelungen seien derzeit noch nicht ganz vereinbar mit den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention und EU-Regelungen zur Antidiskriminierung. Gefordert wird jetzt eine Nachbesserung der entsprechenden Gesetze.

Das Rechtsgutachten und die Pressemitteilung der Antidiskriminierungsstelle finden Sie hier…
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Antidiskriminierungsstelle des Landes ist am Montag offiziell gestartet

Am Montag fand die Auftaktveranstaltung zur Eröffnung der Antidiskriminierungsstelle des Landes in Stuttgart statt. Diskriminierung und Rassismus seien Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, so Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. Alle Bürgerinnen und Bürger, die von Diskriminierung betroffen sind, können sich an die Antidiskriminierungsstelle wenden.  Neben der zentralen Stelle gibt es auch (bzw. werden aufgebaut) örtliche Stellen in Esslingen, Freiburg, Friedrichshafen, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Reutlingen/Tübingen und Stuttgart. Beratung ist außerdem online möglich. Mit der neuen Stelle setzt das Land eine Vorgabe des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) um. Wie vielfältig Diskriminierung sein kann, zeigt ein Beispiel aus der Broschüre: „Eine Wohnungsbaugenossenschaft vermietet nicht an eine Rollstuhlfahrerin mit der Begründung, dass ihr Rollstuhl „zu viel Dreck mache.“

Mehr über die Arbeit und Aufgaben sowie die Kontaktdaten der Antidiskriminierungssstellen finden Sie in dieser Broschüre…

oder auch hier...
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Neu eröffnet: barrierefreie Jugendherberge Heilbronn

Mitten im Gelände der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 liegt die neu gebaute – barrierefreie – Jugendherberge Heilbronn. Vor wenigen Wochen wurde sie eröffnet. Im Haus gibt es insgesamt 12 rolligerechte Zimmer mit barrierefreiem WC/Dusche. Seit vielen Jahren begleiten wir beratend das Jugendherbergswerk in Sachen barrierefreies Planen und Bauen.

Alle Infos über die neue Jugendherberge auf einen Blick finden Sie hier…
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Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Cyberkriminalität & Co.

Die dunkle Jahreszeit ist „Hochzeit“ für Einbrecher. Doch es gibt ganz andere „Einbrecher“, nämlich diejenigen, die den Endverbraucher im Internet erpressen, bedrohen oder unsere Identität klauen (wollen). Diese Woche erreichten den LVKM mehrere Meldungen aus dem Umfeld über die Benutzung der eigenen E-Mail-Adresse durch Kriminelle. Der LVKM nimmt dies zum Anlass, Sie auf das Informationsangebots des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik hinzuweisen. Das finden Sie unter https://www.bka.de/DE/IhreSicherheit/RichtigesVerhalten/richtigesverhalten_node.html

Gute Tipps finden Sie auch hier…
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Über 60 Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in Baden-Württemberg

An die Abkürzung „EUTB“ werden wir uns noch gewöhnen. „EUTB“ steht für „Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung“ und ist ein Kernstück des (neuen) Bundesteilhabegesetzes. Es ein neues Beratungsangebot, das Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen und deren Angehörige in allen Fragen zu Rehabilitations- und Teilhabeleistungen unterstützt. Die Beratung ist kostenlos und der Zugang unkompliziert. Inzwischen gibt es in Baden-Württemberg ein flächendeckendes Netz von über 60 solcher Beratungsstellen. Darauf hat Sozialminister Manne Lucha MdL vor kurzem verwiesen.

Mehr dazu hier…
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Ferienfreizeiten 2019

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Alleine zu Verreisen oder in den Urlaub zu fahren ist für junge Menschen mit Behinderung keine Selbstverständlichkeit. Trotzdem ist eine Ferienfreizeit ohne die Eltern ein wichtiger Schritt in die Selbständigkeit. Mit unseren Angeboten bieten wir begleitete Urlaubsmöglichkeiten bei der Freunde mit Freunden gemeinsam Urlaub machen und Spass dabei haben.

Der neue Prospekt für 2019 steht nun zum Download bereit...
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Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) startet

„Engagement gegen Diskriminierung bedeutet zugleich Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn nur in einem Land, in dem alle Menschen über gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten verfügen, besteht Vertrauen in die Demokratie“, schreibt Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha MdL in der Einladung zur Auftaktveranstaltung. Am 5. November 2018 startet die Antidiskriminierungsstelle des Landes offiziell in Stuttgart mit einer Fachveranstaltung im Haus der Wirtschaft. Die LADS wird künftig mit ihrem Informations- und Beratungsangebot allen Menschen offenstehen, die von Diskriminierung betroffen sind (z.B. wegen ihrer Behinderung, Geschlecht, Hautfarbe, Religion).

Ab sofort sind Anmeldungen zum Auftakt / Fachtag möglich. Mehr hier…
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Gesellschaftliche Debatte: „Vorgeburtliche Bluttests – wie weit wollen wir gehen?“

Seit sechs Jahren gibt es einen vorgeburtlichen Bluttest, mit dem ermittelt werden kann, ob das Baby eine Chromosomenstörung hat. Derzeit wird geprüft, ob die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten hierfür übernehmen. Die gesellschaftlichen Auswirkungen und ethischen Fragen, die sich durch die Anwendung der Tests ergeben, werden hingegen von keiner Instanz geprüft und bewertet. Die Selbsthilfeverbände behinderter Menschen fordern dies seit langem, denn das Lebensrecht behinderter Menschen ist durch diese Fragen berührt. Heute Vormittag gibt es im Deutschen Bundestag eine Pressekonferenz, zu der Bundestagsabgeordnete aus den Fraktionen CDU, SPD; GRÜNE, FDP und LINKE eingeladen haben. Basis ist deren gemeinschaftliches Positionspapier „Vorgeburtliche Bluttests – wie weit wollen wir gehen?“, das Sie hier nachlesen können…

Die Lebenshilfe (und viele weitere Organisationen) unterstützen die Forderung nach einer gesellschaftlichen Debatte über das Thema, die auch im Parlament geführt werden muss. Mehr dazu hier…

In der „Stuttgarter Zeitung“ vom 18. September 2018 war dies das TOP-Tagesthema.

Lesen Sie selbst… und einen Bericht über eine Familie…
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Naturpark Schönbuch: Barrierefrei Wandern

Der Naturpark Schönbuch ist der älteste Naturpark im Land. Natur für alle zugänglich machen, dieses Ziel hat sich der Naturpark auf die Fahnen geschrieben. In Folge es Projekts mit der Hochschule Rottenburg (an dem auch der LVKM aktiv beteiligt war) gibt es nun eine Broschüre mit barrierefreien Wegen im Naturpark. Diese wurden gemeinsam mit Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in der Praxis getestet und im Anschluss beschrieben. 13 Wege wurden auf diese Weise beschrieben.

Die Tourentipps finden Sie hier…
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NABU-Projekt „Blühende Gärten – damit es summt und brummt“

Der NABU Landesverband Baden-Württemberg führt derzeit das Projekt „Blühende Gärten – damit es summt und brummt!“ durch, das durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg wird. Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu motivieren, ihre privaten Flächen (ob Außenflächen von Vereinen, Kirchengemeinden, Unternehmen oder auch Privatgärten) naturnah zu gestalten. Dazu gibt es 100 Beratungstermine zum Thema "naturnahes Gärtnern", davon 50 an Vereine, Kirchengemeinden, Unternehmen und andere Organisationen.

Wer Interesse hat, kann sich mit einem kurzen Motivationsschreiben beim NABU bewerben. Mehr dazu hier…
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„Wandern wie die andern“ – 11 berollbare Wandertouren im Zollernalbkreis

Viele lächelnde Menschen trafen sich vergangenen Samstag bei der (barrierefreien) Sternwarte Zollern-Alb in Rosenfeld-Brittheim, um mit einer gemeinsamen Wanderung den berollbaren „Panoramaweg Brittheim“ zu eröffnen. Dabei handelt es sich um einen von elf Wanderwegen, die im Zollernalbkreis mit dem Rollstuhl machbar sind. Über ein Jahr hat auf Initiative der Kommunalen Gesundheitskonferenz Menschen mit und ohne Rollstuhl nach berollbaren Wanderwegen gesucht und diese ausprobiert. Das Ergebnis ist nun in einer Broschüre bzw. im Internet veröffentlicht. Gefördert wurde das Projekt vom Ministerium für Soziales und Integration im Rahmen des Förderaufrufes „Impulse Inklusion“. Der LMKM hatte das Projekt fachlich begleitet.

Mehr dazu hier…

Die einzelnen Touren finden Sie hier…
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Förderaufruf „Impulse Inklusion 2018“ mit insgesamt 350.000 Euro

Neue Wege des Miteinanders beschreiten. Unter diesem Motto legt das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg dieses Jahr erneut das Förderprogramm „Impulse Inklusion“ auf. Insgesamt stehen 350.000 Euro für inklusive Projekte bereit. Die Projekte müssen im Laufe des Jahres 2019 umgesetzt werden. Erwartet werden einen Eigenanteil von 10 Prozent. Der Förderhöchstbetrag pro Projekt liegt bei 18.000 Euro. Bewerbungen müssen bis zum 2. November 2018 abgegeben werden.

Den Förderaufruf, auch in Leichter Sprache, und den Bewerbungsbogen sowie weitere Infos finden Sie hier…
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KfW gibt wieder Zuschüsse zum Abbau von Barrieren in der Wohnung

Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gibt seit August 2018 wieder Zuschüsse für altersgerechtes Umbauen bzw. der Reduzierung von Barrieren in der eigenen Wohnung.

Alle Details dazu finden Sie hier…

Unser Tipp: wenn Sie eine entsprechende Umbaumaßnahme planen, beantragen Sie den Zuschuss am besten noch heute. Wer lange wartet, kann leer ausgehen, weil die Mittel bereits weg sind.
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Landesverkehrsminister Hermann fordert höhere Bußgelder für Gehwegparker

Ende August war in den Zeitungen zu lesen, dass Landesverkehrsminister Hermann höhere Bußgelder für Falschparker auf Gehwegen fordert. Gerade für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator gibt es oft kein Weiterkommen mehr, wenn ein Auto „nur mal gschwind“ den Gehweg zuparkt. Daher unterstützt der LVKM diesen Vorstoß. Er bat in einem Brief an den Minister, auch für höhere Bußgelder für Falschparker auf Rolli-Parkplätzen einzutreten. Dies ist aus der Sicht der Mitglieder ebenfalls kein Kavaliersdelikt.

Mehr dazu lesen Sie hier…
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Entwurf eines Landespflegestrukturgesetzes –Stellungnahme des LVKM

Die Landesregierung hat kurz vor Beginn der Sommerferien den Entwurf eines Gesetzes zur sozialräumlichen Gestaltung von Pflege- und Unterstützungsstrukturen (Landespflegestrukturgesetz) beschlossen. Das Gesetz will damit sicherstellen, dass Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf möglichst lange im gewohnten Umfeld ihres Quartiers verbleiben können. Damit dies möglich ist, sollen entsprechende Angebotsstrukturen geschaffen werden. Unser Landesverband war aufgefordert, eine Stellungnahme abzugeben. Wir vermissen insbesondere Aussagen, wie die Situation der jungen pflegebedürftigen Menschen und ihrer Familien verbessert werden kann, um eine Vereinbarung von Familie und Beruf zu ermöglichen – und so die Sorge vor einer Altersarmut bei den langjährigen – oft jahrzehntelangen – pflegenden Angehörigen zu reduzieren. Wir fordern daher, dass auch die Belange von jungen pflegebedürftigen Menschen und ihrer Familien angemessen berücksichtigt werden, denn: „Pflege ist weit mehr als Altenhilfe.“

Den Gesetzentwurf finden Sie im Beteiligungsportal des Landes hier…

Unsere Stellungnahme können Sie hier nachlesen…
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Neue Rechte für Reisende – Ratgeber des Bundesjustizministeriums

Urlaubszeit ist Reisezeit. Seit 1. Juli 2018 gelten neue Rechte für Reisende, die Pauschalreisen buchen. Die aus dem Jahr 1990 stammende EU-Reiserechtslinie wurde aktualisiert und nun in deutsches Reiserecht eingearbeitet. Das Bundesjustizministerium hat die Neuregelungen – Pauschalreisevertrag, Reisevermittlung und Vermittlung verbundener Reiseleistungen - in einem kompakten Ratgeber zusammengefasst.

Diesen finden Sie hier…

Auf der Seite des Bundesjustizministeriums finden Sie weitere wertvolle Tipps, wenn die Reise nicht so verläuft wie geplant und Sie Reisemängel geltend machen wollen, z.B. weil der Flieger über drei Stunden später am Zielort landet.

Den Ratgeber aus dem Jahr 2016 finden Sie hier…
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Wettbewerb: „Inklusion braucht Bildung!“

Bildungsarbeit für erwachsene Menschen mit Behinderung braucht Impulse und Ideen. Der gemeinsam von der Gesellschaft Erwachsenenbildung und Behinderung sowie dem Bundesverband bvkm ausgelobte Wettbewerb will gute Konzepte der Bildungspraxis ausfindig machen. Ganz besonderes Interesse besteht darin, Menschen mit komplexen Behinderungen in der Erwachsenenbildung zu erreichen. Bewerbungsschluss: 1. Oktober 2018.

Weitere Informationen finden Sie hier…
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Abschlussbericht zu sog. nicht-invasiven Bluttests liegen vor – Kassenzulassung ja oder nein?

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 26. Juni 2018 seinen umfangreichen Abschlussbericht zur Testqualität der nichtinvasiven Bluttests auf Trisomie 21 veröffentlicht. Der Auftrag wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erteilt. Das Institut kommt zu dem Ergebnis, dass der Bluttest zuverlässig Trisomie 21 bestimmen kann – aber andererseits doch eine Rechnung mit vielen Unbekannten besteht. Kritisch äußert sich das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik und fordert keine Ausweitung der selektiven Pränataldiagnostik. Vielmehr müsse endlich eine breite gesellschaftliche Debatte unter Einbeziehung aller Beteiligten – einschl. der Menschen mit Behinderungen – über Sinn und Zweck der Untersuchungen geführt werden. Zugegeben, es ist ein sehr komplexes Thema mit vielen Facetten, aber es geht dabei auch um das Recht auf Leben - und da sind alle gefragt.

Den Abschlussbericht und weitere Infos finden Sie beim IQWiG hier…

Auch das Diakonische Werk Württemberg fordert eine gesellschaftliche Debatte. Mehr dazu hier…
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Landtag packt Novellierung der Landesbauordnung (LBO) an

Seit Monaten wird im Land vor allem um Dachbegrünung und Fahrradabstellplätze gestritten. Einig war sich die Landesregierung bislang nur in der Frage, Erleichterungen im Bauordnungsrecht zu schaffen, um den dringend benötigten Wohnraum schnell und möglichst kostengünstig schaffen zu können. Gestern nun haben sich die Regierungsfraktionen auf die Grundsätze verständigt. Änderungen soll es auch bei der Anforderung an den barrierefreien Wohnungsbau geben – doch diese Punkte haben es nicht in die Pressemitteilung des zuständigen Ministeriums geschafft.

Die aktuelle Mitteilung des Wirtschaftsministeriums finden Sie hier…
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