Spastikerverein Mannheim - unser Blog:

Informationen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige

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Gesetzesänderungen von E – N: Eingliederungshilfe, Grundsicherung, Kindergeld, Leichte Sprache, Mutterschutz, Notariatsreform

Alle Jahre wieder … gibt es zum Jahreswechsel gesetzliche Änderungen. Nicht alle betreffen Menschen mit Behinderungen und deren Familien. Aber einige halt doch. Die wichtigsten hat der LVKM für Sie kurz zusammengestellt. Kindergeld, Kinderfreibetrag und steuerlicher Grundfreibetrag steigen ebenso wie die Grundsicherung. Da das Kindergeld steigt, steigt auch der Unterhaltsbeitrag der Eltern für ihre volljährigen Kinder mit Behinderung, die in einer Wohneinrichtung leben. Neu ist, dass Bundesbehörden auf Wunsch der Betroffenen auch Bescheide in Leichter Sprache „übersetzen“ müssen. Das neue Mutterschutzgesetz bezieht erstmals auch Mütter mit Behinderungen ein. Und es gibt eine längere Schutzfrist nach der Geburt, wenn eine Frau ein Kind mit Behinderung zur Welt gebracht hat. Und schließlich ist noch die Notariatsreform Baden-Württemberg zu nennen, denn nun ist für gesetzliche Betreuungen das Amtsgericht zuständig.

Die Änderungen können Sie hier nachlesen…
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Bundesteilhabegesetz in Baden-Württemberg umsetzen

Eigentlich hätte das Landesgesetz zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes bereits zum 1. Januar 2018 in Kraft treten sollen. So sollen die Stadt- und Landkreise weiterhin zuständig für die Eingliederungshilfe sein. Außerdem sind Verfahrensregelungen zu treffen. Bis zum 27. Dezember 2017 konnten Verbände und Bürger den Gesetzentwurf kommentieren. Jetzt ist die Landesregierung am Zug, die Ergebnisse der Anhörung auszuwerten und den Gesetzentwurf dem Landtag zur Entscheidung vorzulegen.

Den Gesetzentwurf finden Sie hier…

Die Stellungnahme des LVKM können Sie hier nachlesen…
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Bundesweite Fachstelle Teilhabeberatung in Berlin eröffnet

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) will die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Menschen mit Behinderungen stärken. Dazu sollen ab 2018 ein flächendeckendes Netz von Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) entstehen. Um diese neuen Beratungsstellen miteinander zu vernetzen, Standards zu setzen und Schulungen zu organisieren, wurde nun zum 1. Dezember 2017 in Berlin die Fachstelle Teilhabeberatung eröffnet. Deren Aufgaben werden ab 2018 auf einer eigenen Internetseite genau beschrieben.

Mehr dazu hier…

Unser Landesverband hat sich – in enger Kooperation mit Mitgliedsorganisationen – beworben, EUTB in mehreren Orten im Land zu schaffen. Doch bevor diese Stellen aufgebaut werden können, müssen sie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bewilligt werden. Noch liegen keine Bewilligungen vor. Deshalb können zum Jahresbeginn 2018 die EUTB vor Ort noch nicht starten.
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„Toilette für alle“ in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena („VfB-Stadion“) eröffnet

Am Dienstag war es soweit: fast zwei Jahre sind seit den ersten Gesprächen vergangen, bis nun endlich die „Toilette für alle“ in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart eröffnet werden konnte. „Mehr Lebensqualität und Unabhängigkeit“ bedeutet dies für Inklusionsbotschafter und VfB-Fan Peter Maier, der von Anfang an das Projekt begleitet hat. In VfB-Fan und Landtagsabgeordnete Brigitte Lösch traf er auf eine Gleichgesinnte, die immer wieder hartnäckig nachfragte. Gemeinsam ging es zum Erfolg – und so steht nun erstmals beim heutigen Heimspiel des VfB gegen Leverkusen die „Toilette für alle“ zur Verfügung. Klar, dass unsere VfB-Fans im Stadion dabei sind und ihre Mannschaft kräftig anfeuern!

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Landesverkehrsminister Winfried Hermann fordert Barrierefreiheit im Zugverkehr

Die Pläne der Bahn, eine einheitliche Bahnsteighöhe auf 76 cm festzulegen, war letzte Woche unser „Ärger der Woche“. Bei der Verkehrsministerkonferenz in Wolfsburg forderten nun die Bundesländer die Bahn auf, gemeinsam ein abgestimmtes Konzept für die Bahnsteighöhe zu erarbeiten. Landesverkehrsminister Hermann: „Barrierefreiheit ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs.“ Dieser Aussage stimmt der LVKM voll und ganz zu.

Die Pressemitteilung des Verkehrsministeriums finden Sie hier…
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Landesregierung beschließt Gesetzentwurf zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Baden-Württemberg

„Eine kleine Revolution“ lautet der Titel des SWR-Beitrags über das geplante Gesetzesvorhaben. Am Dienstag hat die Landesregierung den schon lange erwarteten Gesetzentwurf zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes beschlossen. Bis zum 27. Dezember 2017 ist das Gesetz zur Anhörung bevor es dann in den Landtag kommt. Die wesentlichen Inhalte: die Stadt- und Landkreise bleiben auch künftig für die Eingliederungshilfe zuständig und die Interessensvertretung von Menschen mit Behinderungen wird in die Vertragskommission „Landesrahmenvertrag“ einbezogen.

Auf dem Beteiligungsportal des Landes sind alle Informationen eingestellt - siehe hier…

Den Gesetzentwurf selbst finden Sie hier…

Den SWR-Beitrag aus den Landesnachrichten finden Sie hier...

Für uns ist wichtig, dass Menschen mit Behinderungen die Hilfe erhalten, die sie brauchen, das machten wir gegenüber der Deutschen Presse-Agentur deutlich. Doch am Montag wurde intensiv über die voraussichtlichen Mehrkosten diskutiert. Lesen Sie selbst…
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Zu verkaufen: rollstuhlgerecht umgebauter VW T5 mit Rollilift

Über den Elternbeirat der Martinsschule in Ladenburg erreichte den LVKM diese Kleinanzeige. Zu verkaufen ist ein Volkswagen T5 Multivan Cup, Automatik, Radio-Navigation RNS 510, Standheizung programmierbar und Fernbedienung, elek. Zuziehhilfe Schiebetüren, behindertengerechter Umbau zum Rollstuhltransport Beifahrerseite 2. Reihe durch Paravan: Hubmatik Kassettenlift K90 Tragkraft 300kg vollhydraulisch mit Drucktastensteuerung, Gurtsystem AF ( 2 Schlaufengurte, 2 Gurtredaktoren, 1 Beckengurt), reparierter Unfallschaden Stoßfänger und Kotflügel vorne links.

Das Angebot finden Sie hier…
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Es gibt noch „weiße Flecken“ bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes

Kernstück des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) ist die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Obwohl in Baden-Württemberg 91 Anträge gestellt wurden, gibt es noch „weiße Flecken“ in der Beratungslandkarte. Nun soll in einer zweiten Antragsrunde bis zum 30. November 2017 weitere Beratungsstellen gefunden werden für den Alb-Donau-Kreis, Ulm, Heidenheim, Biberach, Konstanz, Waldshut-Tiengen und Lörrach.

Weitere Infos finden Sie hier…
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Filmtipp: „Simpel“ – ab 9. November 2017 im Kino

… und darum geht es: „Seit Ben denken kann, sind er und sein Bruder Barnabas ein Herz und eine Seele. Barnabas, „Simpel“ genannt, ist 22 Jahre alt und geistig beeinträchtigt. Quasilorten (Erdbeeren) sind sein Lieblingsessen und draußen im Watt entdeckt er mit seinem Stofftier Monsieur Hasehase neue Kontinente. Simpel ist anders und oft anstrengend, aber ein Leben ohne ihn ist für Ben unvorstellbar. Als ihre Mutter unerwartet stirbt, soll Simpel in ein Heim eingewiesen werden... Eine herzergreifende Reise zweier sehr unterschiedlicher Menschen beginnt, deren Kraft es ist, füreinander da zu sein.“ Neugierig geworden?

Dann schauen Sie rein in den Filmtrailer…
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Sonderförderprogramm für Einrichtungen der Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege

Das Land stellt über ein Sonderförderprogramm 7,6 Millionen Euro für Einrichtungen der Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege bereit. „Es ist unser Ziel, dass unterstützungs- und pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause wohnen bleiben können. Deshalb wollen wir entsprechende Unterstützungsangebote fördern, insbesondere auch im ländlichen Raum“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. Auf Nachfrage bei der Sitzung des Landespflegeausschusses bestätigten Vertreter des Ministeriums, dass grundsätzlich auch Einrichtungen der Behindertenhilfe gefördert werden könnten. Die Details des Förderprogramms sind derzeit noch nicht bekannt.

Weitere Informationen hier…
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„Pflegebedürftig – was nun? Fragen und Antworten zur Pflegebedürftigkeit

Bereits in den Sommerferien 2017 hat das Sozialministerium seinen Ratgeber „Pflegebedürftig – was nun?“ komplett überarbeitet. Der Wegweiser gibt wertvolle Tipps für den Alltag auf Fragen rund um das Thema Pflegebedürftigkeit. Der einzige „Schönheitsfehler“: Pflegebedürftigkeit wird im Text immer im Zusammenhang mit „alt“ gesehen. Wer sich davon nicht abhalten lässt, findet aber gute Informationen zum Thema.

Bislang gibt es das Heft nur als pdf zum download…
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Forderungen der Fachverbände für Menschen mit Behinderungen an die Bundesregierung

Die Vorgespräche zur Bildung einer neuen Bundesregierung sind noch mittendrin. Nach den Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten haben nun auch die fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderungen neun Kernforderungen formuliert. Dabei geht es um das sog. „Wahlrecht für alle“, Umsetzung des BTHG und ggf. notwendige Nachsteuerung, Teilhabe am Arbeitsleben, „große inklusive Lösung“ für Kinder und Jugendliche im SGB VIII, die Aufhebung der Benachteiligung behinderter pflegebedürftiger Menschen in der Pflegeversicherung, die Beseitigung von Benachteiligungen bei der gesundheitlichen Versorgung, kein „PRAENA-Test“ als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, Betreuungsrechtsreform und Aufhebung des strikten Kooperationsverbotes im Grundgesetz im Bereich Bildung.

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Neuauflage: Landesverband legt Wegweiser „Mutter-Vater-Kind-Kuren“ vor

Familien leisten den größten Teil der Betreuung behinderter Kinder. Umso wichtiger ist es für Mütter und Väter, eine Auszeit zu nehmen und neue Kraft für die Herausforderungen des Alltags zu nehmen. Dazu eignet sich eine Mutter-/Vater-Kur oder auch eine Mütter-Vater-Kind-Kur. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. hat nun seinen Wegweiser komplett überarbeitet. Auf 64 Seiten gibt es Tipps für die Antragstellung, Tipps von Eltern für Eltern, Infos in Leichter Sprache und vor allem eine Übersicht der Kliniken, die für Eltern mit behinderten Kindern geeignet ist. Traurig genug, dass nur jede 5. Klinik (von bundesweit 140) ganz oder teilweise barrierefrei ist und auf Eltern bzw. Kinder mit Behinderung vorbereitet ist.

Mehr dazu hier…

Der direkte Weg zum pdf-Wegweiser…
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Freizeitbericht Meinheim 2017

Wir waren mit 27 Personen (Assistenten inklusive) von 13.08.17-26.08.17 in Meinheim und haben viel erlebt.

Die Höhepunkte waren:

Schwimmen in der Altmühlterme, ein sehr positives Erlebnis.
  • Duschstühle
  • Lifter für ins Wasser
  • barrierefreiem Übergang in den Außenbereich vorhanden.

Unter anderem waren wir in Kleingruppen Unterwegs in Nürnberg und Augsburg. Bei den Ausflügen mussten wir feststellen, dass er nicht ganz einfach ist als Rollstuhlfahrer unterwegs zu sein.
  • sehr steil
  • schwierig wegen Kopfsteinpflaster
  • in den Altstädten sind die Geschäfte sehr eng und die Eingänge nicht barrierefrei.

Mit unserem spitzen Team gab es für uns keine Barriere.

Unsere Küche versorgte uns wie immer hervorragend und individuell. Es gab viel zur Auswahl. Satt wurden wir immer!
  • Frühstücksbüffet mit Allem was das Herz begehrt
(z.B.: Müsli, Ei. Marmelade, frisches Obstsalat und Brot Belag)

Die Stimmung am Lagerfeuer und bei den Spielabenden mit unseren drei Musikanten war wie immer bombig. Selbst die beengte Badsituation konnte die gesamte Gruppe mit Humor nehmen.

Eine große Herausforderung für die Assistenten war der Tiergarten. In den Tierpark erwarte eine sehr schweißtreibende Aufgabe auf unsere Assistenten. Neben vielen Tieren von Löwen bis zu den Delfinen. Waren die Wege dorthin lang und schwer, aber wir kamen Alle auf unseren Kosten. Dieser Tag war für uns Alle unvergesslich und es hat sich gelohnt.

Der Müßig Hof Absberg wird von einer Werkstatt von Behinderte mitbewirtschaftet. Die Tiere dort sind an behinderte Menschen gewöhnt. Es gibt dort auch ein tolles kleines Bistro mit leckerem Essen und ein Hofladen. Es war ein toller Tag für Alle und wir hatten viel Spaß!!

An unserem letzten Abschluss-und Partyabend gab es wie immer ein Viergängemenü. An dem Abend gab es wie immer als Küchenfinale Mousse Au Chocolat. Am Abend vor der Abfahrt waren wir Alle im Bootshaus am Altmühlsee essen. Wir kamen Alle auf unseren Kosten und wurden sehr zuvorkommend bedient. Die Stimmung war sehr gelöst aber auch ein bisschen traurig, weil wir Alle bis nächstes Jahr auf unseren Freizeitfamilie warten müssen. Wir freuen uns Alle dass wir uns nächstes Jahr wieder sehen.
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„Impulse Inklusion“ – Sozialministerium fördert inklusive Projekte

Insgesamt stellt das Sozial- und Integrationsministerium Baden-Württemberg 350.000 Euro für das Programm „Impulse Inklusion“ bereit. Gesucht werden innovative und kreative Projekte, die gemeinsam von Menschen mit und ohne Behinderung auf den Weg gebracht werden, um Inklusion voranzubringen. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2017.

Alle Infos sowie die Ausschreibung finden Sie hier…
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Kultusministerin Dr. Eisenmann stellt Schwerpunkte des neuen Schuljahres vor

In einer Pressekonferenz stellte Kultusministerin Dr. Eisenmann die Schwerpunkte des neuen Schuljahres 2017 / 2018 vor. Demnach geht der Ausbau der schulischen Inklusion planmäßig weiter. Insgesamt gibt es für diesen Bereich 160 neue Sonderschullehrerstellen. Wie das Ministerium mitteilt, entscheiden sich derzeit rund 75 Prozent der Eltern behinderter Kinder für die Sonderschule.

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Kräuter aus dem Hochbett

Wenn 70 Eier und sechs Kilogramm Mehl zu Spätzleteig verschafft und 14 Kilogramm Kartoffeln zu Gnocchi werden, dann lässt das auf eine Menge hungriger Mäuler schließen. „Wir haben uns in diesem Jahr für die Stadtranderholung vorgenommen, möglichst viel selbst zuzubereiten“, sagt Birgit Junker. Die zweite Vorsitzende des Spastikervereins Mannheim hatte nach 2016 erneut die Herrschaft über die Kochlöffel übernommen und dabei von Karin Eickmeyer tatkräftige Unterstützung erhalten. Letztere kam jeden Tag aus Gorxheimertal im Hessischen Odenwald nach Wallstadt ins Eleonore & Otto Kohler Haus, wo der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte zweimal eine Woche Stadtranderholung anbot. 28 Teilnehmer von zehn bis 68 Jahren waren in der zweiten Woche dabei, und die MSN besuchten sie an einem Nach- mittag. Einen Termin zu finden war insofern gar nicht so leicht, als die Gruppe viel unterwegs war. Ausflüge ins Aquadrom Hockenheim standen genauso auf dem Programm wie der Tierpark Worms, die alla-hopp!- Anlage in Ilvesheim oder das Freizeithaus im Luisenpark. Im Kinopolis mietete man einen Saal für eine Filmvorführung. „Wir brauchen bestimmte Gegebenheiten wie Barrierefreiheit und entsprechend Platz für die Betreuung unserer Teilnehmer“, sagt Julia Heinz, die gemeinsam mit Magdalena Bojahr und Franziska Paschke die Stadtranderholung federführend begleitete. Alle drei sind sie Studentinnen und auch sonst der Freizeit- und Begegnungsstätte verbunden, beispielsweise beim Samstagstreff der Freizeitgruppe des Vereins.

Die Stimmung beim MSN- Besuch war ausgelassen. Die Pressevertreterin wurde von einer Teilnehmerin zur Begrüßung und Erheiterung zuallererst mal ein wenig nass gespritzt. „Wasserschlachten nachmittags sind ein Muss“, sagte Birgt Junker und lachte. Der ausgewogenen Ernährung mit frischen Zutaten bei der Stadtranderholung in diesem Jahr mehr Raum einzuräumen, war ihr ein Anliegen. Eingekauft wurde bei lokalen Geschäften. „Wir haben wunderbare Unterstützung erhalten vom Obst- und Spargelhof Bossert, der Metzgerei Heilmann und Hipp’s Eierlädchen aus Wallstadt“, berichtet sie. Auch die Brotmanufaktur „Brot & Salz“ in der Plankenhofpassage war mit im Boot, und Thermomix-Vertreterin Ines Gund stellte kurzerhand eines ihrer Geräte zur Verfügung, damit möglichst viel selbst gekocht werden konnte. „Sogar die begehrte Nuss-Nougat-Creme“, erzählte Junker. Die BKK Pfalz erteilte einen Zuschuss für das eingereichte Essensprojekt. Die Kräuter für Salat oder Rührei wurden vom neuen Hochbeet geerntet und kamen ebenfalls frisch auf den Tisch. Dieses Hochbeet be- steht eigentlich aus drei einzelnen Beeten, damit die teilweise auf den Rollstuhl angewiesenen Besucher des Hauses auch von allen Seiten gut heran kommen. Erst im letzten Herbst angelegt, wachsen dort jetzt neben Kräutern auch Erdbeeren und Paprikapflanzen. Das Ganze dient hauptsächlich als Anschauungs- und Schnupperobjekt, um beispielsweise den Duft von Minze oder Basilikum kennenzulernen. Parallel zu den Stadtranderholungen fanden auch die beiden Sommerfreizeiten statt. Auch dort wurde das Themenprojekt „Ernährung“ dank eines Zuschusses der Axa-Versicherung aus deren Fördertopf „Herz zu Herz“ umgesetzt.

Nach Abschluss der Ferienaktivitäten geht es gleich mit einer Neuerung weiter: Ab 1. September wird im Kohler-Haus neben der bestehenden Freizeit- und Begegnungsstätte eine Tagesförder- und Betreuungsstelle für junge Menschen eingerichtet, die nach dem Schulabschluss aufgrund ihres Handicaps nicht in einer Behindertenwerkstatt arbeiten können. „Die Idee kam aus den Reihen unserer Eltern“, so Junker. Das Kohler-Haus stellt die Räumlichkeiten, in der Werkgemeinschaft Martinshof fand man einen geeigneten Partner. Die gemeinnützige GmbH besteht seit Juli 2009 und wurde vom Verein zur Förderung Junger Menschen Mannheim e. V. auf der Grundlage der Waldorfpädagogik gegründet, um nachschulische Projekte für Schulabgänger und andere interessierte junge Menschen mit Behinderung aufzubauen. Im Kohler-Haus sollen Montag bis Freitag von 8 bis 15.30 Uhr junge Menschen mit besonders hohem Assistenzbedarf durch sinnvolle Beschäftigung wie gemeinsames Einkaufen, gärtnerische Arbeiten, aber auch künstlerische Tätigkeiten gefördert und betreut werden. Die Gruppe wird mit sechs Teilnehmern starten und sich auf maximal zehn erweitern.

Der Text stammt von www.stadtteil-portal.de, nachzulesen hier auf Seite 6…
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Ergebnis des Förderprogramms „Inklusionsbegleiter bauen Brücken“ liegt vor

Zwischen 2013 und 2016 haben Baden-Württemberg Stiftung und Paul-Lechler-Stiftung gemeinsam das Förderprogramm „Inklusionsbegleiter“ an 17 Standorten durchgeführt. Mitte Juli 2017 wurde nun zum Abschluss die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung in einer Broschüre veröffentlicht.

Diese finden Sie hier…

Die Pressemitteilung über die Abschlussveranstaltung fasst die Ergebnisse kurz und prägnant zusammen…
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Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtete aktuell mehrfach über Inklusion …

Derzeit wird oft über Inklusion geschrieben – die Wochenzeitung „Die Zeit“ reiht sich da nahtlos ein. „Inklusion in der Schule – Ein Fahrstuhl, ein Raum, eine Kollegin“ lautet ein Artikel, der sehr viele Kommentare ausgelöst hat. Inklusion kann gelingen, wenn die Rahmenbedingungen passen.

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„Das bleibt, wenn ihr geht“ lautet ein weiterer Artikel. Die Journalistin hat sechs Jahre lang eine Bremer Schulklasse auf dem inklusiven Weg begleitet.

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Hüppe: Geld des Bundes für Barrierefreiheit der Schulen verwenden

Eine Grundgesetzänderung macht möglich, dass sich der Bund an Kosten für Bildung beteiligt. Nach langen Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen stellt der Bund nun 3,5 Milliarden Euro für Investitionen in Schulen, vor allem Sanierung, bereit. Der ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB, schlägt nun vor, dieses Geld für eine „Offensive zur Barrierefreiheit“ einzusetzen. Zuständig für die Entscheidung, für welchen Zweck die Zuschüsse des Bundes eingesetzt werden, sind die Bundesländer. Noch ist nicht bekannt, für welche Zwecke Baden-Württemberg die Mittel einsetzen will.

Die Pressemitteilung von Hubert Hüppe finden Sie hier…
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