Spastikerverein Mannheim - unser Blog:

Informationen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige

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Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): Trisonomie-13,18, 21-Bluttest wird Kassenleistung

Gestern hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entschieden: die gesetzlichen Krankenkassen sollen den Trisonomie-13, 18, 21-Bluttest („Praena-Test“) „in begründeten Einzelfällen und nach ärztlicher Beratung“ zahlen. Damit soll die mit einer – bereits bezahlten Fruchtwasseruntersuchung – verbundenem Risiko einer Fehlgeburt vermieden werden, heißt es in der Begründung des Beschlusses. Bis die Kassen die Kosten übernehmen wird es vermutlich bis Ende 2020 dauern.

Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier…

Mit Transparenten „Inklusion statt Selektion“ protestierten viele Menschen mit Behinderungen und deren Selbsthilfeverbände gegen die Kassenzulassung. Vielmehr forderten wir alle mehr Unterstützung der Familien mit behinderten Kindern von Anfang an. Das bundesweite Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik hat die Argumente gegen die Ablehnung zusammengefasst.

Die aktuelle Stellungnahme (und alle weitere) finden Sie hier…
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Inklusive Jugendhilfe: Kinder und Jugendliche fordern gleichberechtigte Teilhabe

Bei einem Treffen mit Bundesfamilienministerin Giffey und dem Bundesbehindertenbeauftragten Dusel forderten Kindern und Jugendliche endlich eine gleichberechtigte Teilhabe. Kinder sind in erster Linie Kinder. Das Treffen war ein weiterer Baustein auf dem Weg, endlich ein inklusives Kinder- und Jugendhilferecht zu bekommen.

Die gemeinsame Pressemitteilung der Fachverbände finden Sie hier…
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„Was erleben Menschen mit Behinderungen bei der Beantragung von Leistungen?“ - Ergebnis der Umfrage der Bundestagsfraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN

Vor über 10 Jahren hatte die Bertelsmann-Stiftung in einer Studie den Bürokratieaufwand von Familien mit behinderten Kindern erhoben. Da sich viele Menschen mit Behinderungen und deren Familien sich immer wieder mit negativen Erfahrungen bei der Antragstellung von Leistungen an Bundestagsabgeordnete gewandt haben, hatte die Bundestagsfraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN eine Online-Umfrage gestartet. Die Antworten von über 3.000 Fällen wurden dabei berücksichtigt.  Kurz und knapp: Menschen mit Behinderungen werden oft als Bittsteller behandelt, schlecht beraten und erhalten die ihnen zustehenden Leistungen vielfach erst nach langem Kampf.

Die ausführlichen Umfrageergebnisse finden Sie hier…
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