Spastikerverein Mannheim - unser Blog:
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Kultusministerin Dr. Eisenmann stellt Schwerpunkte des neuen Schuljahres vor

In einer Pressekonferenz stellte Kultusministerin Dr. Eisenmann die Schwerpunkte des neuen Schuljahres 2017 / 2018 vor. Demnach geht der Ausbau der schulischen Inklusion planmäßig weiter. Insgesamt gibt es für diesen Bereich 160 neue Sonderschullehrerstellen. Wie das Ministerium mitteilt, entscheiden sich derzeit rund 75 Prozent der Eltern behinderter Kinder für die Sonderschule.

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Kräuter aus dem Hochbett

Wenn 70 Eier und sechs Kilogramm Mehl zu Spätzleteig verschafft und 14 Kilogramm Kartoffeln zu Gnocchi werden, dann lässt das auf eine Menge hungriger Mäuler schließen. „Wir haben uns in diesem Jahr für die Stadtranderholung vorgenommen, möglichst viel selbst zuzubereiten“, sagt Birgit Junker. Die zweite Vorsitzende des Spastikervereins Mannheim hatte nach 2016 erneut die Herrschaft über die Kochlöffel übernommen und dabei von Karin Eickmeyer tatkräftige Unterstützung erhalten. Letztere kam jeden Tag aus Gorxheimertal im Hessischen Odenwald nach Wallstadt ins Eleonore & Otto Kohler Haus, wo der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte zweimal eine Woche Stadtranderholung anbot. 28 Teilnehmer von zehn bis 68 Jahren waren in der zweiten Woche dabei, und die MSN besuchten sie an einem Nach- mittag. Einen Termin zu finden war insofern gar nicht so leicht, als die Gruppe viel unterwegs war. Ausflüge ins Aquadrom Hockenheim standen genauso auf dem Programm wie der Tierpark Worms, die alla-hopp!- Anlage in Ilvesheim oder das Freizeithaus im Luisenpark. Im Kinopolis mietete man einen Saal für eine Filmvorführung. „Wir brauchen bestimmte Gegebenheiten wie Barrierefreiheit und entsprechend Platz für die Betreuung unserer Teilnehmer“, sagt Julia Heinz, die gemeinsam mit Magdalena Bojahr und Franziska Paschke die Stadtranderholung federführend begleitete. Alle drei sind sie Studentinnen und auch sonst der Freizeit- und Begegnungsstätte verbunden, beispielsweise beim Samstagstreff der Freizeitgruppe des Vereins.

Die Stimmung beim MSN- Besuch war ausgelassen. Die Pressevertreterin wurde von einer Teilnehmerin zur Begrüßung und Erheiterung zuallererst mal ein wenig nass gespritzt. „Wasserschlachten nachmittags sind ein Muss“, sagte Birgt Junker und lachte. Der ausgewogenen Ernährung mit frischen Zutaten bei der Stadtranderholung in diesem Jahr mehr Raum einzuräumen, war ihr ein Anliegen. Eingekauft wurde bei lokalen Geschäften. „Wir haben wunderbare Unterstützung erhalten vom Obst- und Spargelhof Bossert, der Metzgerei Heilmann und Hipp’s Eierlädchen aus Wallstadt“, berichtet sie. Auch die Brotmanufaktur „Brot & Salz“ in der Plankenhofpassage war mit im Boot, und Thermomix-Vertreterin Ines Gund stellte kurzerhand eines ihrer Geräte zur Verfügung, damit möglichst viel selbst gekocht werden konnte. „Sogar die begehrte Nuss-Nougat-Creme“, erzählte Junker. Die BKK Pfalz erteilte einen Zuschuss für das eingereichte Essensprojekt. Die Kräuter für Salat oder Rührei wurden vom neuen Hochbeet geerntet und kamen ebenfalls frisch auf den Tisch. Dieses Hochbeet be- steht eigentlich aus drei einzelnen Beeten, damit die teilweise auf den Rollstuhl angewiesenen Besucher des Hauses auch von allen Seiten gut heran kommen. Erst im letzten Herbst angelegt, wachsen dort jetzt neben Kräutern auch Erdbeeren und Paprikapflanzen. Das Ganze dient hauptsächlich als Anschauungs- und Schnupperobjekt, um beispielsweise den Duft von Minze oder Basilikum kennenzulernen. Parallel zu den Stadtranderholungen fanden auch die beiden Sommerfreizeiten statt. Auch dort wurde das Themenprojekt „Ernährung“ dank eines Zuschusses der Axa-Versicherung aus deren Fördertopf „Herz zu Herz“ umgesetzt.

Nach Abschluss der Ferienaktivitäten geht es gleich mit einer Neuerung weiter: Ab 1. September wird im Kohler-Haus neben der bestehenden Freizeit- und Begegnungsstätte eine Tagesförder- und Betreuungsstelle für junge Menschen eingerichtet, die nach dem Schulabschluss aufgrund ihres Handicaps nicht in einer Behindertenwerkstatt arbeiten können. „Die Idee kam aus den Reihen unserer Eltern“, so Junker. Das Kohler-Haus stellt die Räumlichkeiten, in der Werkgemeinschaft Martinshof fand man einen geeigneten Partner. Die gemeinnützige GmbH besteht seit Juli 2009 und wurde vom Verein zur Förderung Junger Menschen Mannheim e. V. auf der Grundlage der Waldorfpädagogik gegründet, um nachschulische Projekte für Schulabgänger und andere interessierte junge Menschen mit Behinderung aufzubauen. Im Kohler-Haus sollen Montag bis Freitag von 8 bis 15.30 Uhr junge Menschen mit besonders hohem Assistenzbedarf durch sinnvolle Beschäftigung wie gemeinsames Einkaufen, gärtnerische Arbeiten, aber auch künstlerische Tätigkeiten gefördert und betreut werden. Die Gruppe wird mit sechs Teilnehmern starten und sich auf maximal zehn erweitern.

Der Text stammt von www.stadtteil-portal.de, nachzulesen hier auf Seite 6…
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Ergebnis des Förderprogramms „Inklusionsbegleiter bauen Brücken“ liegt vor

Zwischen 2013 und 2016 haben Baden-Württemberg Stiftung und Paul-Lechler-Stiftung gemeinsam das Förderprogramm „Inklusionsbegleiter“ an 17 Standorten durchgeführt. Mitte Juli 2017 wurde nun zum Abschluss die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung in einer Broschüre veröffentlicht.

Diese finden Sie hier…

Die Pressemitteilung über die Abschlussveranstaltung fasst die Ergebnisse kurz und prägnant zusammen…
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Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtete aktuell mehrfach über Inklusion …

Derzeit wird oft über Inklusion geschrieben – die Wochenzeitung „Die Zeit“ reiht sich da nahtlos ein. „Inklusion in der Schule – Ein Fahrstuhl, ein Raum, eine Kollegin“ lautet ein Artikel, der sehr viele Kommentare ausgelöst hat. Inklusion kann gelingen, wenn die Rahmenbedingungen passen.

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„Das bleibt, wenn ihr geht“ lautet ein weiterer Artikel. Die Journalistin hat sechs Jahre lang eine Bremer Schulklasse auf dem inklusiven Weg begleitet.

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Hüppe: Geld des Bundes für Barrierefreiheit der Schulen verwenden

Eine Grundgesetzänderung macht möglich, dass sich der Bund an Kosten für Bildung beteiligt. Nach langen Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen stellt der Bund nun 3,5 Milliarden Euro für Investitionen in Schulen, vor allem Sanierung, bereit. Der ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB, schlägt nun vor, dieses Geld für eine „Offensive zur Barrierefreiheit“ einzusetzen. Zuständig für die Entscheidung, für welchen Zweck die Zuschüsse des Bundes eingesetzt werden, sind die Bundesländer. Noch ist nicht bekannt, für welche Zwecke Baden-Württemberg die Mittel einsetzen will.

Die Pressemitteilung von Hubert Hüppe finden Sie hier…
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Bvkm-Musterwiderspruch bei Ablehnung von Grundsicherung im Eingangs- und Berufsbildungsbereich

In seinem aktuellen Rundschreiben weist der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) darauf hin, dass seit Juli 2017 Menschen mit Behinderungen, die nach der Schulentlassung nun in den Eingangs-und Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) besuchen, keine Grundsicherung bewilligt bekommen. Begründet wird dies damit, dass eine „dauerhafte volle Erwerbsminderung“ nicht vorliege. Der bvkm rät daher den Betroffenen, einen Widerspruch gegen die Ablehnung einzulegen.

Die Argumentationshilfe sowie einen Musterwiderspruch finden Sie hier…
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„Wandern mit dem Rollstuhl“ zu den Höhlen im Lonetal (UNESCO-Welterbe)

Einige der Höhlen im Lonetal, die seit Sonntag in der UNESCO-Welterbenliste eingetragen sind, liegen direkt an einem Wander- und Radweg, der auch für Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator gut zu bewältigen ist. Direkt am Weg sind Infotafeln angebracht, die auch Eiszeitkunstwerke beschreiben. Falls Sie Lust haben, einen Sonntagsausflug auf den Spuren der Eiszeitjäger zu unternehmen, ist ein ausführlicher Tourentipp genau das Richtige für Sie!

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Handreichung aus Bayern: „Angebote für Väter von Kindern mit Behinderung“

In Familien mit behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind es meist die Mütter, die sich im Alltag um alles kümmern. Mütter vernetzen sich, tauschen sich aus. Die Väter standen bislang nur selten im Mittelpunkt. Das Sozialministerium Bayern hat nun als Ergebnis eines Projektes die Handreichung „Das ist mal was Neues, würde ich sagen. Angebote für Väter von Kindern mit Behinderung – eine Handreichung für die Praxis“ veröffentlicht.

Sie finden diese hier…
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Der Dinge-Erklärer – Thing explainer. Komplizierte Sachen in einfachen Worten

Der Autor Randall Munroe ist Physiker und war bis 2006 Roboteringenieur bei der NASA. Danach startete er sein Webcomic „xkcd“. Die Webcomicreihe hatte 2007 schon über 70 Millionen Aufrufe pro Monat. Sogar der Asteroid „4942 Munroe“ ist nach ihm benannt.

Nach seinem weltweiten Bestseller „What if – was wäre wenn?“ erschien 2015 das Buch „der Dinge-Erklärer…“ in deutscher Sprache. Jede Seite erklärt mit Bildern, wie etwas Wichtiges und Interessantes funktioniert und er nimmt dafür nur die zehn mal hundert Wörter, die in unserer Sprache am meisten verwendet werden. Viel Spaß beim „Hochziehzimmer“, „Raum, wo Leuten geholfen wird“ oder „ein Himmelsboot mit Drehflügeln“ und vieles mehr…

Neugierig geworden? Lesen Sie mehr dazu hier…
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