Spastikerverein Mannheim - unser Blog:
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Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) will die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Menschen mit Behinderungen stärken. Dazu sollen ab 2018 ein flächendeckendes Netz von Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) entstehen. Um diese neuen Beratungsstellen miteinander zu vernetzen, Standards zu setzen und Schulungen zu organisieren, wurde nun zum 1. Dezember 2017 in Berlin die Fachstelle Teilhabeberatung eröffnet. Deren Aufgaben werden ab 2018 auf einer eigenen Internetseite genau beschrieben.
Mehr dazu hier…Unser Landesverband hat sich – in enger Kooperation mit Mitgliedsorganisationen – beworben, EUTB in mehreren Orten im Land zu schaffen. Doch bevor diese Stellen aufgebaut werden können, müssen sie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bewilligt werden. Noch liegen keine Bewilligungen vor. Deshalb können zum Jahresbeginn 2018 die EUTB vor Ort noch nicht starten.
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Am Dienstag war es soweit: fast zwei Jahre sind seit den ersten Gesprächen vergangen, bis nun endlich die „Toilette für alle“ in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart eröffnet werden konnte. „Mehr Lebensqualität und Unabhängigkeit“ bedeutet dies für Inklusionsbotschafter und VfB-Fan Peter Maier, der von Anfang an das Projekt begleitet hat. In VfB-Fan und Landtagsabgeordnete Brigitte Lösch traf er auf eine Gleichgesinnte, die immer wieder hartnäckig nachfragte. Gemeinsam ging es zum Erfolg – und so steht nun erstmals beim heutigen Heimspiel des VfB gegen Leverkusen die „Toilette für alle“ zur Verfügung. Klar, dass unsere VfB-Fans im Stadion dabei sind und ihre Mannschaft kräftig anfeuern!
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Die Pläne der Bahn, eine einheitliche Bahnsteighöhe auf 76 cm festzulegen, war letzte Woche unser „Ärger der Woche“. Bei der Verkehrsministerkonferenz in Wolfsburg forderten nun die Bundesländer die Bahn auf, gemeinsam ein abgestimmtes Konzept für die Bahnsteighöhe zu erarbeiten. Landesverkehrsminister Hermann: „Barrierefreiheit ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs.“ Dieser Aussage stimmt der LVKM voll und ganz zu.
Die Pressemitteilung des Verkehrsministeriums finden Sie hier…
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Die gemeinsame Tagung mit der der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart Ende September zeigte deutlich, wie weit die Entfernung auch im Bereich Freizeit noch von einer inklusiven Gesellschaft ist. Hauptprobleme sind dabei die fehlende Assistenz, die fehlende Mobilität und die fehlende Barrierefreiheit.
Einen Kurzbericht finden Sie hier…
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Kernstück des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) ist die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Obwohl in Baden-Württemberg 91 Anträge gestellt wurden, gibt es noch „weiße Flecken“ in der Beratungslandkarte. Nun soll in einer zweiten Antragsrunde bis zum 30. November 2017 weitere Beratungsstellen gefunden werden für den Alb-Donau-Kreis, Ulm, Heidenheim, Biberach, Konstanz, Waldshut-Tiengen und Lörrach.
Weitere Infos finden Sie hier…
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Das Land stellt über ein Sonderförderprogramm 7,6 Millionen Euro für Einrichtungen der Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege bereit. „Es ist unser Ziel, dass unterstützungs- und pflegebedürftige Menschen so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause wohnen bleiben können. Deshalb wollen wir entsprechende Unterstützungsangebote fördern, insbesondere auch im ländlichen Raum“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. Auf Nachfrage bei der Sitzung des Landespflegeausschusses bestätigten Vertreter des Ministeriums, dass grundsätzlich auch Einrichtungen der Behindertenhilfe gefördert werden könnten. Die Details des Förderprogramms sind derzeit noch nicht bekannt.
Weitere Informationen hier…
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Bereits in den Sommerferien 2017 hat das Sozialministerium seinen Ratgeber „Pflegebedürftig – was nun?“ komplett überarbeitet. Der Wegweiser gibt wertvolle Tipps für den Alltag auf Fragen rund um das Thema Pflegebedürftigkeit. Der einzige „Schönheitsfehler“: Pflegebedürftigkeit wird im Text immer im Zusammenhang mit „alt“ gesehen. Wer sich davon nicht abhalten lässt, findet aber gute Informationen zum Thema.
Bislang gibt es das Heft nur als pdf zum download…
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Die Vorgespräche zur Bildung einer neuen Bundesregierung sind noch mittendrin. Nach den Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten haben nun auch die fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderungen neun Kernforderungen formuliert. Dabei geht es um das sog. „Wahlrecht für alle“, Umsetzung des BTHG und ggf. notwendige Nachsteuerung, Teilhabe am Arbeitsleben, „große inklusive Lösung“ für Kinder und Jugendliche im SGB VIII, die Aufhebung der Benachteiligung behinderter pflegebedürftiger Menschen in der Pflegeversicherung, die Beseitigung von Benachteiligungen bei der gesundheitlichen Versorgung, kein „PRAENA-Test“ als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, Betreuungsrechtsreform und Aufhebung des strikten Kooperationsverbotes im Grundgesetz im Bereich Bildung.
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